KiBuBlog – das Kinderbuchblog

Beiträge vom März 2008

„Das Notizbuch des Zeichners“ von Ellabbad, Mohieddin und „Mein neuer Freund der Mond“ von Walid Taher

März 15, 2008 · Kommentar schreiben

Ein Bilderbuch aus Ägypten in deutscher und arabischer Sprache/A picture book in Arbabic and German

Notizbuch
Der Baobab-Verlag aus Basel schreibt: „Erinnerungen, Träume und Geschichten hat der Zeichner in seinem Notizbuch festgehalten. Er bringt mit seinen Bildcollagen die damit verbundenen Gefühle, Gerüche und Bilder zum Leben. Mit ungeheurer Leichtigkeit nimmt er die grossen Fragen des Lebens auf und verbindet auf einzigartige Weise die Bilder des Orients mit jenen des Okzidents. Dabei stellt er auch mal das Bild der Welt kurzerhand auf den Kopf. Das zweisprachige deutsch-arabische Bilderbuch baut mit viel Poesie und Feingefühl eine Brücke zwischen den Kulturen – für Kinder ebenso wie für Erwachsene. Der Ägypter Mohieddin Ellabbad, geboren 1940 in Kairo, ist ein führender Illustrator und Grafiker der arabischen Welt. Er wollte schon als Kind Zeichner werden. Nach dem Studium der bildenden Kunst arbeitete er für die Presse und widmete sich dann ganz der Illustration von Büchern. Mohieddin Ellabbad wurde mit zahlreichen Preisen auf der ganzen Welt geehrt. Er lebt in Kairo.

The illustrator’s notebook holds memories, dreams and stories, and their associated feelings, aromas and images are brought to life in his pictorial collages. With astonishing facility he takes on life’s major questions and in a unique way combines images from the East with those from the West. In doing so, he sometimes suddenly turns our vision of the world on its head. Poetically and with great sensitivity this bilingual German-Arabic picture book builds a bridge between cultures — not only for children, but for adults too.“

Petra Dünges, Übersetzerin von Kinderbüchern aus dem Arabischen, Saarbrücken, empfiehlt:

Von Kopf bis FußWalid Taher
Mein neuer Freund, der Mond
deutsch / arabisch
Edition Orient, 2004
Ein kleiner Junge fährt nach einem Besuch bei seinem Großvater mit dem Fahrrad nach Hause. Es wird schon dunkel und plötzlich entdeckt der Junge den Mond. Dieser scheint in voller Größe vom Himmel herab und plötzlich bemerkt der Junge, dass der Mond nicht immer an der gleichen Stelle steht: Mal ist er vor dem kleinen Radfahrer, mal hinter ihm. Karim versteht sofort: Der Mond will spielen! So macht die Heimfahrt ja erst richtig Spaß. Und auch wenn zuhause die Eltern ihrem Sohn ganz naturwissenschaftlich-korrekt zu erklären versuchen, dass der leuchtende Himmelskörper von überall auf der Erde gesehen werden kann, weil er so weit weg ist – für Karim ist er ganz nah …Dies ist sein neuer Freund, der ihn mag und den er mag. Glücklich legt der Junge sich schlafen … nicht ohne sich noch von seinem neuen Freund zu verabschieden.

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„Baby Dronte“ – Peter Schössow

März 7, 2008 · Kommentar schreiben

Baby Dronte

Bei Amazon schrieb ein Leser im November 2005: „Wir haben dieses Buch vor 2 Tagen in der Bücherhalle geliehen und mussten es unserem vierjährigen Sohn bisher bereits 19x vorlesen. Da dieses Buch nicht mehr im Handel verfügbar ist, sehe ich mit Grausen dem Tag entgegen, an dem die staatliche Bibliothekarin und ihre uniformierten Begleiter unser verbarrikadiertes Kinderzimmer stürmen und uns diese gedruckte Glückseeligkeit aus unseren wundgeblätterten Fingern reißen.“

Dazu muss es nicht kommen, denn der Hanser Verlag hat es im März 2008 in einer Neuauflage herausgebracht.

Die Geschichte: Gerade scheint’s noch so, als ob nichts mehr geht. Kein Geld ist mehr da, um den alten Schlepper wieder flottzumachen. doch dann findet Käpt“n Horatio Lüttich am Ufer der Elbe ein riesiges gesprenkeltes Ei, aus dem zur Mitternacht ein seltsamer Vogel schlüpft: Eine Dronte. Eigentlich seit mehr als 300 Jahren ausgestorben. Oder vielleicht doch nicht? Das ist der Anfang einer phantastischen Geschichte, die Lüttich und seine Jungs dahin führt, wo die Sonne einmal im Jahr senkrecht vom Himmel brennt: nach Mauritius.

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