KiBuBlog – das Kinderbuchblog

Beiträge vom März 2007

Hänschen im Blaubeerwald – Elsa Barkow

März 30, 2007 · Kommentar schreiben

Die Suche nach Kinderbuchschätzen ist spannend. Manche Geschichten gibt es nicht mehr zu kaufen, andere sind seit mehr als einem Jahrhundert populär. Zu den letzteren gehört die märchenhafte Geschichte „Hänschen im Blaubeerwald“ von der schwedischen Kinderbuchautorin Elsa Barkow. Das Buch war der Kinderbuchschatz von Monika, die mir folgendes schrieb:

Hänschen„…und hier nun mein liebstes Kinderbuch: “Hänschen im Blaubeerwald”. Das war mein allererstes Buch überhaupt. Meine Oma Anna hat es mir 1963/64 vorgelesen und ich liebte es vom ersten Augenblick an. Es hat so wundervolle Bilder. die haben mich gleich verzaubert. Als ich dann selbst lesen konnte, habe ich es wieder und wieder gelesen. Hänschen trifft im Blaubeerwald den Blaubeerenkönig und der zeigt ihm sein Blaubeerkönigreich. Leider habe ich das Buch nicht mehr. Kann ich bei dir noch einmal hineinsehen? Das würde mich wirklich freuen!

Lieben Lesegruß,
Monika (und Luise!)“ Aber natürlich Monika, ab nächste Woche habe ich es im Laden…:-)

ElsaZur Autorin: Elsa Beskow, geborene Maartman, * 11. Februar 1874 in Stockholm; † 30. Juni 1953 in Djursholm, war eine schwedische Kinderbuchautorin, Malerin und Illustratorin.

Ihre zahlreichen Kinderbücher hat sie selbst illustriert. Daher wird sie als erste schwedische Bilderbuchautorin angesehen. Ihre Ausbildung zur Zeichnerin machte Elsa Maartmann 1890-95 an der Technischen Hochschule in Stockholm. Hier lernte sie ihren zukünftigen Ehemann Natanael Beskow kennen und bekam mit ihm sechs Kinder. Mit „Hänschen im Blaubeerwald“, das 1901 im Original erschien, hatte sie später auch ihren internationalen Durchbruch.

Kategorien: Kinderbuchschatz

Sans Famille – Hector Malot

März 12, 2007 · Kommentar schreiben

Heute gibt es an dieser Stelle eine neue Kategorie: „Kinderbuchschatz“ (Kinderbücher, die man nie vergisst). Hier möchte ich Bücher vorstellen, die in der Kindheit einen so großen Eindruck hinterließen, so dass wir sie bis heute nicht vergessen haben. Dabei ist es völlig egal, ob die Kindheit, 10, 20, 30, 40, 50, 60, 70 Jahre hinter uns liegt. Wer hier mitmachen möchte kann mir gerne den eigenen Bücherschatz vorstellen, kurze Mail genügt.

Den Anfang macht heute Bernadette aus Hamburg, Jahrgang 1945. Bernadette verlebte ihre Kindheit in der Normandie, genauer gesagt in Lion-sur-Mer im Departement Calvados. Ihr unvergessener Kinderbuchschatz heißt „Sans Famille“ von Hector Malot, eine Geschichte, die sie durch ihr ganzes Leben begleitet hat. Besonders das nachstehende Bild hat bei Bernadette nachhaltigen Eindruck hinterlassen und es erinnert sie bis heute an die eigene Kindheit und an ein Leseerlebnis der besonderen Art. „Ich erinnere mich besonders daran, dass ich mich mit den Figuren, der Landschaft und der Geschichte identifizieren konnte“, sagt Bernadette. „Sans Famille“ ist heute noch lesenswert, es ist ein wunderbarer Rückblick in Zeiten, in denen Kinder noch nicht so umsorgt waren wie heute…

Sans famille – Hector Malot

Un vieux saltimbanque, un singe, trois chiens savants, voilà la nouvelle famille de Rémi, enfant abandonné, recueilli puis vendu pour quarante francs. Il parcourt le France, se fait des amis et s’attache à son maître, le signor Vitalis. La mort les sépare et Rémi trouve un foyer chez la petite Lise et ses parents. Mais rien ne dure : avec Mattia l’italien, c’est de nouveau la vie errante, l’expérience dramatique dans une mine de charbon, la rencontre de gens étranges et dangereux, la recherche enfin de ses vrais parents.

„Sans famille – Heimatlos“ (als Film „Das Findelkind“) ist der Titel einer Novelle von Hector Malot aus dem Jahr 1878, die in verschiedenen Filmen verarbeitet wurde. Die Geschichte ist ein Äquivalent zu Oliver Twist. Bei Malot wird der Junge Remi entführt und von seinen Adoptiveltern aus Not an einen Wandermusiker verkauft. In einem bewegenden Kapitel wird Wandermusiker Vitalis von einer schönen Dame als einstiger Opernstar Vitalo Pedrotti erkannt. Währenddessen stirbt in seinem Bettchen der kleine Affe Joli Coeur.

Hector Malot est un romancier français . Né en 1830 à La Bouille (Seine-Maritime), non loin de Rouen, il est décédé en 1907 à Fontenay-sous-Bois (Val-de-Marne), en région parisienne.

Kategorien: Kinderbuchschatz