KiBuBlog – das Kinderbuchblog

Beiträge vom Februar 2007

Una noche en el Calchaquí – Una historia de Lisi Barros-Sehringer

Februar 26, 2007 · 1 Kommentar

Una nocheHeute ein Tipp für eine spanische Geschichte.

Manchmal ist es auch interessant auf welchen Wegen Buchtipps zu mir in den Laden gelangen. Auf einer Konferenz in Barcelona traf Gisela A. die Autorin, die dort ihr neuestes Buch präsentierte. Lisi Barros-Sehringer erfuhr bei dieser Gelegenheit von meinem kleinen Buchladen hier in Hamburg und gab mir ein Exemplar von „Una noche en el Calchaquí“ mit. Ich muss gestehen, bisher hatte ich noch nicht von diesem im Norden von Argentinien liegenden malerischem Andenhochtal auf 2000 m Meereshöhe (Talbreite ca 10 Km, Länge ca 180 Km) gehört. Seinen Namen hat das Tal von den Calchaquí-Indianern, deren Traditionen in der Region immer noch sehr lebendig sind. Lisi Barros-Sehringer erzählt eine lateinamerikanische Legende, eine Dreikönigsfest Geschichte, die mit den wunderbaren Illustrationen von Mariana Basile Varas ergänzt wird.

Una noche en el Calchaquí: Desde 2000 Epiphany busca difundir, entre alumnos de escuelas elementales de mi área, Princeton, la tradicional fiesta de los Reyes Magos, celebrada con cariño e ilusión en todos los países de habla castellana, pero desconocida para la mayoría de los chicos que viven en esta zona de los Estados Unidos.

Dos años después de escribirla sentí la íntima necesidad de contar mi tierra y así surgió Una noche en el Calchaquí, que es la reescritura de la travesía de los Reyes Magos en una leyenda latinoamericana. Los tres chamanes emprenden la búsqueda del Niño por las áridas tierras calchaquíes (Noroeste argentino), evocando en su andar un mundo mágico pleno de mitos y leyendas, al tiempo que el discurso revela aspectos lingüísticos, históricos y geográficos de una cultura amenazada por grandes transformaciones. Con esta historia intento, por sobre todo, preservar para los que vendrán la prístina y silenciosa claridad y generosidad de sus gentes y sus paisajes. Mehr zum Buch und zur Autorin:

http://unanocheenelcalchaqui.com/index.html

Lisi Barros-Sehringer kommt im November nach Deutschland und wer weiß, vielleicht findet sie auch ein wenig Zeit für einen Hamburg Besuch.

Kategorien: Autoren · Good to know · Neues Lesefutter · Spanisch · Tipp des Monats

Verständigung mit Ihrem Baby, wenn es noch nicht sprechen kann…

Februar 15, 2007 · Kommentar schreiben

Nicht nur Bücher vermitteln macht Spass, so ein Buchladen bringt auch viele interessante Kontakte mit sich. Vor kurzem habe ich Wiebke Gericke kennengelernt und auch sie hat einen sehr spannenden Job:

babysignal

Mit einfachen Handzeichen können Kinder sich mitteilen, schon bevor sie sprechen können. Das gemeinsame Buch anschauen wir so schon früh zu einem aktiven Erlebnis für Ihr Kind. Der Pinguin – die Schultern wackeln hin und her. Die Giraffe – ein Händchen wandert über den Kopf in die Luft. So zeigt Clara, 11 Monate, Tochter von Dipl. Päd. Wiebke Gericke, was sie in ihrem Buch sieht. (Eric Carle – Von Kopf bis Fuß). Schon mit den Kleinsten zu gebärden, kommt als Trend aus den USA nun auch nach Deutschland. Kinder können sich früher verständlich mitteilen, in einer Zeit, in der das Sprechen noch schwer fällt. Es wurde sogar beobachtet, dass Kinder ein erhöhtes Interesse an Büchern entwickelt, wenn sie früh mit Gebärden in Berührung gekommen sind. Wer Lust hat, einen Kurs zu besuchen und selbst einige Handzeichen lernen möchte: mehr dazu unter www.babysignal.de

Kategorien: Good to know

König Hänschen von Janusz Korczak

Februar 3, 2007 · 1 Kommentar

Einmal König sein, das wäre sicherlich wunderbar. Dann könnte man den Erwachsenen endlich mal sagen, was sie tun und was sie lassen sollen. Der erste Befehl nach der Thronbesteigung: Jedes Kind im Land soll ein Pfund Schokolade geschenkt bekommen. Das wärs doch, oder?

In der Geschichte von Janusz Korczak merkt König Hänschen der Erste sehr schnell, dass Regieren doch ziemlich verzwickt ist. Hänschen ist ja auch noch klein und kann nicht einmal schreiben und lesen. Woher soll er dann wissen, welche Gesetze er beachten muss? Und woher soll er wissen, was es heißt, Krieg zu führen? König Hänschen der Erste hatte gedacht, da würde er seinen Soldaten auf einem weißen Pferd voran reiten, immer dem Feind dicht auf den Fersen. Dass Soldaten Gräben ausheben müssen, in denen sie dann Tage und wochenlang rumhocken, frieren und mit Gewehren schießen müssen, das hatte er sich nicht so genau vorgestellt. Bis er es selbst erlebt. Da sind die gefährlichen und abenteuerlichen Reisen zu den Menschenfressern, die Streitereien im Parlament der Kinder, das Chaos, nach der Anordnung, dass alle Erwachsenen zur Schule und die Kinder zur Arbeit gehen sollen, all diese Geschichten sind spannend zu lesen.

Dieses 260 Seiten dicke Buch ist schon so alt ist wie manche Groß- und Urgroßeltern: Es wurde 1923 in Polen geschrieben und ist bis heute eines der großen Kinderklassiker.

Mehr zum Autor gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Janusz_Korczak

Einmal König sein, das wäre sicherlich wunderbar. Dann könnte man den Erwachsenen endlich mal sagen, was sie tun und was sie lassen sollen. Der erste Befehl nach der Thronbesteigung: Jedes Kind im Land soll ein Pfund Schokolade geschenkt bekommen. Das wärs doch, oder?

In der Geschichte von Janusz Korczak merkt König Hänschen der Erste sehr schnell, dass Regieren doch ziemlich verzwickt ist. Hänschen ist ja auch noch klein und kann nicht einmal schreiben und lesen. Woher soll er dann wissen, welche Gesetze er beachten muss? Und woher soll er wissen, was es heißt, Krieg zu führen? König Hänschen der Erste hatte gedacht, da würde er seinen Soldaten auf einem weißen Pferd voran reiten, immer dem Feind dicht auf den Fersen. Dass Soldaten Gräben ausheben müssen, in denen sie dann Tage und wochenlang rumhocken, frieren und mit Gewehren schießen müssen, das hatte er sich nicht so genau vorgestellt. Bis er es selbst erlebt. Da sind die gefährlichen und abenteuerlichen Reisen zu den Menschenfressern, die Streitereien im Parlament der Kinder, das Chaos, nach der Anordnung, dass alle Erwachsenen zur Schule und die Kinder zur Arbeit gehen sollen, all diese Geschichten sind spannend zu lesen.

Dieses 260 Seiten dicke Buch ist schon so alt ist wie manche Groß- und Urgroßeltern: Es wurde 1923 in Polen geschrieben und ist bis heute eines der großen Kinderklassiker.

Mehr zum Autor gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Janusz_Korczak

Einmal König sein, das wäre sicherlich wunderbar. Dann könnte man den Erwachsenen endlich mal sagen, was sie tun und was sie lassen sollen. Der erste Befehl nach der Thronbesteigung: Jedes Kind im Land soll ein Pfund Schokolade geschenkt bekommen. Das wärs doch, oder?

In der Geschichte von Janusz Korczak merkt König Hänschen der Erste sehr schnell, dass Regieren doch ziemlich verzwickt ist. Hänschen ist ja auch noch klein und kann nicht einmal schreiben und lesen. Woher soll er dann wissen, welche Gesetze er beachten muss? Und woher soll er wissen, was es heißt, Krieg zu führen? König Hänschen der Erste hatte gedacht, da würde er seinen Soldaten auf einem weißen Pferd voran reiten, immer dem Feind dicht auf den Fersen. Dass Soldaten Gräben ausheben müssen, in denen sie dann Tage und wochenlang rumhocken, frieren und mit Gewehren schießen müssen, das hatte er sich nicht so genau vorgestellt. Bis er es selbst erlebt. Da sind die gefährlichen und abenteuerlichen Reisen zu den Menschenfressern, die Streitereien im Parlament der Kinder, das Chaos, nach der Anordnung, dass alle Erwachsenen zur Schule und die Kinder zur Arbeit gehen sollen, all diese Geschichten sind spannend zu lesen.

Dieses 260 Seiten dicke Buch ist schon so alt ist wie manche Groß- und Urgroßeltern: Es wurde 1923 in Polen geschrieben und ist bis heute eines der großen Kinderklassiker.

Mehr zum Autor gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Janusz_Korczak

Einmal König sein, das wäre sicherlich wunderbar. Dann könnte man den Erwachsenen endlich mal sagen, was sie tun und was sie lassen sollen. Der erste Befehl nach der Thronbesteigung: Jedes Kind im Land soll ein Pfund Schokolade geschenkt bekommen. Das wärs doch, oder? In der Geschichte von Janusz Korczak merkt König Hänschen der Erste sehr schnell, dass Regieren doch ziemlich verzwickt ist. Hänschen ist ja auch noch klein und kann nicht einmal schreiben und lesen. Woher soll er dann wissen, welche Gesetze er beachten muss? Und woher soll er wissen, was es heißt, Krieg zu führen? König Hänschen der Erste hatte gedacht, da würde er seinen Soldaten auf einem weißen Pferd voran reiten, immer dem Feind dicht auf den Fersen. Dass Soldaten Gräben ausheben müssen, in denen sie dann Tage und wochenlang rumhocken, frieren und mit Gewehren schießen müssen, das hatte er sich nicht so genau vorgestellt. Bis er es selbst erlebt. Da sind die gefährlichen und abenteuerlichen Reisen zu den Menschenfressern, die Streitereien im Parlament der Kinder, das Chaos, nach der Anordnung, dass alle Erwachsenen zur Schule und die Kinder zur Arbeit gehen sollen, all diese Geschichten sind spannend zu lesen.
Dieses, mit 260 Seiten sehr dicke Buch ist schon so alt ist wie manche Groß- und Urgroßeltern: Es wurde 1923 in Polen geschrieben und ist bis heute eines der großen Kinderklassiker.

Korczak wurde 1878 in Warschau geboren. Er war Arzt, Pädagoge und Kinderbuchautor. Janusz Korczak starb 1942 im Konzentrationslager Treblinka, in das er zusammen mit den Kindern des von ihm geleiteten Waisenhauses verbracht worden war. Mehr zum Autor gibt es hier und hier zu lesen.

 

Mehr zum Autor gibt es hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Janusz_Korczak

Kategorien: Autoren · Tipp des Monats